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Längst entdeckt, doch noch immer verwunschen, die Phillipinen

Boracay - eine kleine philippinische Insel. Wie eine grüne Fliege am blauen Hemd des Pazifik wirkt Boracay aus der Vogelperspektive. Weicher, warmer Sand quillt zwischen die Zehen. Am White Beach entlang zu laufen, ist eine Wohltat für schuhgequälte Fußsohlen. Kilometerlanger Sandstrand weiß wie Schnee. Im Süden von sanften Hügeln geschützt, im Norden wacht schroff ein Kliff. Sonst geht´s nahezu übergangslos ins Wasser. Naß und kalt ist hier keine stehende Verbindung. Das Wasser hat die ersten Meter feinste Badewannenemperatur, erst nach und nach wird´s kühler. So ca. 28 Grad. Außerdem ist das Meer türkis schimmernd und glasklar. Wer schnorchelt, sieht Papageienfische in den grellsten Farben und ausgeflipptesten Mustern. Seeaale sind hier gelb und grün gepunktet, Seeigel haben nicht selten Schallplattengröße. Am Strand weht kaum ein Lüftchen, dafür kann´s weiter draußen Seglern und Windsurfern ziemlich in die Segel blasen.

Wichtigstes Verkehrsmittel sind auf Boracay Boote - bancas -, geparkt wird direkt am Strand. Fern der Wirklichkeit einer hektischen Welt und nah den erholsamen Träumen hat Boracay von allem etwas, doch von nichts zuviel. Ein Inselleben das zwischen Palmen, Sandstrand, Booten, Meer und Fremden Gelassenheit bewahrt hat. Das Strandleben beherrscht auf Boracay den Tagesrythmus, und das ist schon Magie genug.